Schäden durch Naturgefahren absichern

02. November 2018

Tagelanger Dauerregen oder Regengüsse, die Straßen unter Wasser setzen – nicht nur Gewitter und Sturm können schlimme Schäden anrichten, sondern auch Starkregen und Überschwemmungen.

Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahr 2016 sichern z.B. 90 Prozent der Befragten Ihre Immobilie gegen Feuerschäden ab. Dieser hohe Wert ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass viele Banken im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen die Absicherung gegen Feuerschäden zwangsweise fordern. Immerhin sehen noch 62 Prozent der Immobilieninhaber in Leitungswasserschäden eine Gefahr für ihr Zuhause, durch Sturm- und Hagelschäden fühlt sich noch jeder Zweite ernsthaft bedroht.

Der Anteil der Befragten, die ihre Immobilie durch Naturgefahren gefährdet sehen sinkt hingegen auf magere 12 Prozent. Obwohl sich die Kosten für Schäden durch Naturgefahren in den letzten Jahren verzehnfacht haben. Fast eine Milliarde Euro haben die Versicherer demnach gezahlt.

Naturgefahren treten vielfältig auf, z.B. in Form von Schäden durch Schneedruck, Erdrutsche oder Überschwemmungen. Und sie sind nicht mehr regional gehäuft, sondern sie treten vermehrt in allen Regionen Deutschlands auf.

Die steigenden Gefahren durch Naturgefahren hat auch der Staat längst erkannt. So hat bspw. Sachsen-Anhalt in den letzten zehn Jahren mehr 450 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Und dennoch leistete das Bundesland im Jahr 2017 rund 400.000 Euro an Soforthilfe an vom Hochwasser oder Schlammlawinen betroffene Bürger.

Mehrere Bundesländer haben angekündigt, zukünftig keine individuellen Hilfen mehr an Betroffene zu leisten, wenn sich diese selbst gegen Schäden hätten versichern können. Auch die bayerische Staatsregierung wolle vom 01. Juli 2019 an bei Elementarereignissen keine staatlichen Soforthilfen mehr zur Verfügung stellen, wenn Immobilien gegen Elementarschäden versicherbar gewesen wären. Staatliche Hilfen soll demnach nur der erhalten, wenn nach nachweislich keine Versicherbarkeit seines Hauses vorliegt. Dies trifft bundesweit jedoch nur auf einen verschwindend geringen Anteil von weniger als ein Prozent aller deutschen Immobilien zu.

Daher unsere Empfehlung: Überprüfen Sie Ihre Policen, ob entsprechender Versicherungsschutz vorhanden ist. Oder besser noch: Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir übernehmen das für Sie und bieten Ihnen adäquaten Versicherungsschutz an – dieser Service ist für Sie natürlich kostenlos!