Warum es schnell zu spät sein kann

24. April 2018

“Berufsunfähigkeit? Das betrifft doch nur ältere Arbeitnehmer, die körperlich tätig sind. Wer im Büro arbeitet, kann gar nicht berufsunfähig werden“ lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Dabei sind Menschen mit Bürojobs größtenteils mit denselben Risiken konfrontiert, wie solche mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten. Dabei handelt es bspw. um sogenannte „Volkskrankheiten“ wie Krebs-, Herz-Kreislauf oder Nervenerkrankungen, die unabhängig von der beruflichen Tätigkeit sind.

 

Hinzu kommen noch psychischen Erkrankungen. Das hat nun auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer aktuellen Untersuchung erneut bekräftigt. Hierzu hat der GDV bei Versicherungsgesellschaften eine Umfrage zu ihren BU-Fällen aus dem Jahr 2015 durchgeführt. Heraus kam, dass psychische Erkrankungen sowohl bei Frauen (30 Prozent) als auch bei Männern (22 Prozent) die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit darstellt.

 

Frühzeitiger Abschluss lohnt sich

Den Hintergrund dafür bilden steigender Leistungsdruck und allgemein mehr Stress am Arbeitsplatz, wie jüngst eine andere Studie aufzeigte. Rund die Hälfte der Arbeitnehmer fürchtet sich vor einem Burnout, darunter größtenteils junge Menschen. „Wir empfehlen unseren Kunden den frühzeitigen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, um finanziellen Risiken von Anfang an zu reduzieren. Ein junges Eintrittsalter und ein guter Gesundheitszustand würden auch zu einer niedrigen Versicherungsprämie führen.“ teilt Tim Hoffmeister (unser Fachreferent für Personenversicherungen) mit.

 

Hoffmeister nennt noch ein weiteres Argument für den Abschluss einer Police schon in jungen Jahren: „Berufsunfähigkeit trifft keineswegs nur ältere Erwerbstätige“ und bezieht sich dabei erneut auf die o.g. GDV-Umfrage. „Genaugenommen ist es im Durchschnitt mit 47 Jahren soweit. Männer werden in Deutschland mit 48 Jahren berufsunfähig, Frauen mit 46. Quasi schon auf halber Strecke, wenn die meisten noch rund 20 Berufsjahre vor sich haben.“ so Hoffmeister.

 

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