VoIP: Umstellung per 31.12.18 – jetzt noch rechtzeitig handeln!

27. Februar 2018

Viele Telefongesellschaften, allen voran die Deutsche Telekom, gehen derzeit auf ihre Kunden zu, um deren Telefonanschlüsse von Analog-/ISDN-Anschlüssen auf Voice-over-IP-Anschlüsse (VoIP) umzustellen. Dadurch reduzieren Sie teilweise Ihre laufenden Kosten.

Doch nicht jedes Endgerät funktioniert mit dieser Technik. Insbesondere das Wählgerät Ihrer Einbruchmeldeanlage ist für diese Technik häufig nicht vorgerüstet. Bitte informieren Sie auf jeden Fall rechtzeitig vor einer Umstellung Ihren Alarmanlagen-Errichterbetrieb und klären Sie mit diesem ab, ob an der Einbruchmeldeanlage Änderungen vorgenommen werden müssen. Der Router sollte sich in der Nähe der Alarmzentrale befinden, da er über ein Kabel an die Zentrale angeschlossen werden muss. Eine reine VoIP-Aufschaltung ohne zweiten Übertragungsweg, z. B. über GSM, akzeptieren die Versicherer nicht!

Nach Informationen führender Notrufleitstellen haben bisher weniger als 50 % der Betreiber einer Einbruchmeldeanlage die Technik umgestellt. Täglich gibt es Fälle, in denen die Alarme nicht mehr rausgehen können, weil nach Umstellung auf VoIP die Technik nicht mehr funktioniert. Handeln Sie rechtzeitig, da zum Ende des Umstellungsprozesses die Kapazitäten an Personal und Ersatzteilen bei den Alarmtechnikern knapp werden können.

Wenn nach Umstellung der Einbruchmeldeanlage der Alarm nicht mehr an die Notrufleitstelle gehen kann, ist der Versicherer berechtigt, die Leistung aufgrund grober Fahrlässigkeit zu kürzen! Haben Sie Fragen hierzu? Wir beraten Sie gern.